top of page
960eff70-2ace-450d-a4ba-42e008048ef7.jpg

Fußbodenheizung - DIY

Mit unserem FBH-Do-It-Yourself-Angebot können Sie Ihre Fußbodenheizung selbst verlegen — gut geplant, fachlich begleitet und mit professioneller Endabnahme. Wir erstellen die technische Auslegung und einen vollständigen Warenkorb; Sie verlegen die Rohre nach Anleitung und mit unserer Unterstützung. Nach Abschluss übernehmen wir den fachgerechten Anschluss am Verteiler, die Druckprüfung und die Spülung, sodass Ihre Anlage sicher und betriebsbereit ist.

1. Vorbereitung und Kontrolle des Untergrunds

Beginnen Sie damit, den Rohboden sorgfältig zu prüfen: Er muss tragfähig, sauber, trocken und eben sein. Alte Beläge, Staub, Ölreste oder scharfe Kanten entfernen. Eventuelle Risse oder Hohlstellen mit geeignetem Estrichreparaturmörtel ausbessern. Stellen Sie sicher, dass die angrenzenden Bauteile (Wände, Treppen, Türanschlüsse) sauber markiert sind.

2. Wärmedämmung und Randdämmstreifen

Legen Sie die Dämmung entsprechend der Auslegung (Dämmplatten oder -matten) vollflächig aus. Achten Sie auf eine durchgehende Dämmung bis an die Ränder; Dehnungsfugen und Randdämmstreifen an den Raumkanten anbringen, damit später temperaturspezifische Ausdehnungen abgefangen werden. Versetzen Sie Stoßkanten überlappend oder verkleben Sie sie nach Vorgabe.

3. Verlegeebene und Folien / Dampfsperre

Je nach System verlegen Sie eine geeignete Trennlage oder Folie (z. B. PE-Folie) über der Dämmung, um Feuchtigkeit vom Estrich fernzuhalten und als Gleitlage zu dienen. Bei bestimmten Systemen wird zusätzlich eine Trittschalldämmung empfohlen — folgen Sie der Auslegung.

550b5183-a2b3-425e-a5e5-e48dd7036b66.jpg

4. Rohrverlegung nach Verlegeplan

Legen Sie sich den von uns erstellten Verlegeplan bereit. Beginnen Sie am Heizkreisverteiler und verlegen Sie die Heizrohre nach dem vorgegebenen Verlegeabstand (z. B. 10–20 cm je nach Auslegung) in gleichmäßigen Schleifen. Achten Sie auf:

  • gleichmäßigen Abstand und saubere, knickfreie Rohrführung;

  • sichere Fixierung (Klammern, Befestigungsplatten, Noppensystem oder Klammern auf Trägermatte);

  • Berücksichtigung von Einbauteilen (Sanitärobjekte, Treppen, Möbeln) durch Ausschlusszonen;

  • ausreichend lange Rohrenden für spätere Anschlüsse am Verteiler.

Vermeiden Sie Kreuzungen und unnötige Biegungen; verwenden Sie Formstücke nur dort, wo es unbedingt nötig ist.

89e5ef03-05f9-4921-8621-cc9175c0b4a5.jpg

5. Rohrfixierung und Dehnungszonen berücksichtigen

Befestigen Sie die Rohre gemäß System mit dem vorgesehenen Befestigungsmaterial. An Wärmeübergangsbereichen, Türdurchgängen und großen Flächen die vorgegebenen Dehnungsfugen nicht vergessen. Randbereiche mit Randdämmstreifen getrennt halten.

6. Druckprüfung vor dem Vergießen

Nach kompletter Verlegung müssen die Kreise druckgeprüft werden, bevor Estrich eingebracht wird. Füllen Sie die Rohrkreise und halten Sie den Prüfdruck für die geforderte Zeit. Dichtheitsprüfung dokumentieren; Leckagen sofort beheben. (Hinweis: Wir unterstützen bei der Druckprüfung oder übernehmen sie nach Absprache.)

7. Estrich/Vergießen & Schutzphase

Gießen Sie den passenden Estrich (z. B. Fließestrich oder Zementestrich) gemäß Herstellerangaben über die Verlegeebene. Achten Sie auf die vom Estrichhersteller geforderten Rand- und Dehnfugen. Schützen Sie die frisch verlegten Flächen gegen Austrocknung, mechanische Belastung und Temperaturschwankungen während der Aushärtezeit.

Holzboden

8. Erstinbetriebnahme, Spülung und Entlüftung

Nach ausreichender Aushärtung des Estrichs (Herstellerangaben beachten) erfolgt die systematische Spülung zur Entfernung von Schmutz, Ablagerungen und Luft. Dabei werden die Kreise einzeln gespült, bis klare Abläufe und definierte Leitwerte erreicht sind. Anschließend entlüften und drucktesten wir das System erneut. (Dieser Schritt wird standardmäßig durch uns durchgeführt, um die fachgerechte Inbetriebnahme sicherzustellen.)

9. Anschluss am Verteiler und Systemprüfung (durch Profis)

Wir übernehmen den fachgerechten Anschluss aller Rohrenden am Heizkreisverteiler, die Einstellung der Rücklauftemperaturen und die finale Funktionsprüfung. Alle Messwerte und Prüfprotokolle werden dokumentiert und Sie erhalten eine Einweisung in die Bedienung.

10. Abschluss und Übergabe

Nach erfolgreicher Prüfung erhalten Sie alle relevanten Unterlagen (Verlegeplan, Prüfung/Spülprotokoll, Bedienhinweise). Falls erforderlich, erklären wir Ihnen die Wartungs- und Betriebsempfehlungen sowie Hinweise zur Belagswahl und Temperaturführung.

IMG_8241.jpg
bottom of page